Projektumfang
Am Standort unseres Kunden in Frankreich werden für einen französischen Automobilhersteller verschiedene Teilefamilien wie Türverkleidungen, Außenspiegel und Blenden mit einem Vorlauf von 50 Minuten zur Produktion sequenziert. Pro Monat werden durchschnittlich 175.000 Teile an den OEM geliefert.
» Anforderungen
- 2 kundenspezifische Schnittstellen
- Anlieferung mit Plansequenz, Bildung finaler Sequenz
- Entnahme ohne Bestandsführung für eine Teilefamilie
- Sequenzierung in Sequenz- und umgekehrter Reihenfolge
- Sequenzetiketten im moviniti-Standard
Warum wurde moviniti für die Digitalisierung der Prozesse eingeführt?
Welche Herausforderungen gab es und wie wurden sie gelöst?
1. Großer Change: Erstmalige Digitalisierung der Logistikprozesse
Die größte Hürde war der Change-Prozess: die erstmalige Digitalisierung der Logistik. Hier setzte das Projektteam auf intensive Kommunikation und Schulung. Lagerfachkräfte und Teamleiter wurden früh eingebunden, Handhelds gemeinsam ausgewählt und Software-Demos regelmäßig durchgeführt. Nach dem Go-Live standen Experten vor Ort bereit, um Fragen direkt zu klären.
2. Projektkommunikation in mehreren Sprachen
Das Projektteam arbeitete in einem deutsch-französischen Umfeld. Alle Termine wurden durch Fachübersetzer begleitet, um Missverständnisse zu vermeiden. Anforderungen wurden zunächst auf Deutsch dokumentiert und anschließend ins Französische übersetzt. Regelmäßige Feedbackschleifen ermöglichten ein frühzeitiges Erkennen und Beseitigen von unklaren Anforderungen.
Beim Support gilt das Prinzip „Muttersprache zuerst“ – ergänzt durch eine toolgestützte Übersetzung für schnelle Reaktionszeiten.
Welche Vorteile brachte die neue Sequenzierung Software?
- Erfolgreicher Start mit moviniti innerhalb von 12 Wochen
- Erweiterung des Sequenzgeschäfts von 4 auf 11 Teilefamilien ohne Anpassung der Software – lediglich über die Konfiguration
- Weitere Digitalisierungen wurden kontinuierlich umgesetzt (Automatisierter Bestandsreport, Sequenzierung in Umlaufbehälter)
Mehr Informationen gibt’s hier in der Success Story